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SV Obersasbach informiert
Erneute Niederlage

SV 08 Kuppenheim - SG Lauf/Obersasbach 4:0

Manchem eingefleischten SG.Fan werden sich die Fußnägel aufrollen, setzt er sich mit Verlauf und dem Ergebnis des Spiels auseinander. Kurzum, die SG. wurde weit unter Wert geschlagen, hat sich für ihren  couragierten, über weite Strecken ansehnlichen Fußball, nicht belohnt, steht, bei aller Anerkennung der gegnerischen Leistung, tor-u.punktlos da. In den Spielminuten 5 und 11 ließen die Bilici-Schützlinge fette Chancen ungenutzt. Zuerst lief der Ball, wie an der Schnur gezogen, über die Stationen Markus Bäuerle, Johannes Herkert, Jannik Stortz auf den mitgelaufenen Jonas Lepold, der nur noch die nahe Torlinie vor sich hatte, aber, mit einem Schüsschen, Schlussmann Ekotto einen leichten Triumph schenkte. Dann ein Foulspiel an Mohammed Keita. Aus 40 Meter wuchtet Manuel Schmidt den Freistoß an die Unterkante der Latte, von dort prallt der Ball retour ins Spielfeld, aber niemand ist da, der, aus aus geringfügiger Distanz, das Netz ausbeult. In Minute 12 stoppt Torwächter Andreas Doninger souverän einen wuchtigen Schuss von Ozon Inal, wurde kurz  danach von Jonas Hedwig und dessen wenig angsteinflößenden Schuss, vor eine leichtere Herausforderung gestellt, ließ aber das Spielgerät passieren. Der Gastgeber spielte technisch sauberer, schuf in Ballnähe immer wieder Überzahl, profitierte zu oft von Stockfehlern und Fehlpässen der Gäste. Trotzdem konnten die Einheimischen keine Dominanz aufbauen. Unbändiger  Wille, Kampfgeist und immer wieder gelungene, spielerische Aktionen der Gäste, verhinderten dies.  In Hälfte  zwei wurden die Platzherren zeitweise unter massiven Druck gesetzt, setzten aber ihrerseits, immer wieder geschickte Konter. Lukas Striebel und Thomas Oberle erstickten diese brandgefährlichen Offensivaktionen ausreichend im Keim, ließen keine hochkarätigen Chancen zu. Während Schüsse von Johannes Herkert an den Pfosten knallten, fulminante Schüsse von J.Stortz und M. Bäuerle mit letztem Einsatz abgewehrt wurden, machte Ozan Inal, den Unterschied zwischen Druckerzeugung und Torerfolgen bewusst. In den letzten zwanzig Spielminuten platzierte er aus jeweils 25 Meter mit beeindruckender Technik, mit Wucht und Präzision, die Kugel ins Netz, wobei sein Freistoß – über die Mauer hinweg – einfach nur brillant war. Gästetorwart A. Doninger hatte bei Präsentation dieses fußballerischen Leckerbissen nicht den Hauch einer Chance. Der vierte Gastgebertreffer hatte keinerlei Bedeutung mehr. Fazit: Viel investiertes Kapital, keine Dividende, Mund abwischen weitermachen und im nächsten Spiel Tore schießen.

JoHo

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